Wie auf den Ovalkursen in den Vereinigten Staaten, wurden die Tribünen auf dem Niederlausitzer Rundkurs um die Strecke herum angebracht. Dadurch kommt eine ganz bestimmte Stadien-Atmosphäre auf, die den Zuschauer in ihren Bann zieht. Ähnliche Anordnung der Tribünen lassen sich in Europa auch noch auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia finden.
Von der Kapazität her passen theoretisch bis zu 120 000 Menschen auf den Eurospeedway. Allein auf der Haupttribüne können bis zu 25 000 Zuschauer unterkommen. Jedoch werden die vollen Ressourcen kaum genutzt. Beim Lauf der Deutschen Tourenwagen Masters, eines der größten Veranstaltungen im Jahr, waren beispielsweise 2010 79 000 Menschen (während des gesamten Wochenendes) zu Gast.
Für das Rennen 2011 wurde die Tribünenauswahl auf dem Eurospeedway deutlich reduziert. Im Vergleich zum Vorjahr fehlen sowohl die zweite Bronzetribüne H, sowie die Tribüne D, welche als Kategorie Carbon eingestuft wurde. Diese befindet sich auf der Höhe der letzten Kurve vor der Start/Zielgeraden. Doch wo sitzt man nun am besten?
Die einzelnen Kategorien im Überblick:
Kategorie Gold
Den wohl besten Rundumblick über der Rennstrecke genießt man auf den oberen Plätzen der Haupttribüne. Auf den Plätzen der Kategorie Gold kann man neben der gesamten Strecke auch noch die Geschehnisse der Boxengasse und die Livebilder bzw. Berichte auf den Leinwänden beobachten. So ein Platz auf dem „Thron des Lausitzrings“ hat aber auch seinen stolzen Preis. An einem DTM Wochenende muss man stolze 66 Euro für solch einen Sitzplatz hinlegen.
Kategorie Silber
Preisgünstiger sind da die Plätze der Kategorie Silber. Im unteren Bereich der Haupttribüne, sowohl links und rechts davon angrenzend, sitzt man hautnah am Renngeschehen. Durch die zahlreichen Video-Leinwände kann man ganz entspannt dem Rennverlauf folgen. Jedoch ist das Blickfeld auf die Rennstrecke von den Plätzen her sehr eingeschränkt. Durch den hohen Sicherheitszaun, der rings um die Rennstrecke angebracht wurde, wird man auch zusätzlich darin gehindert, gute Schnapsschüsse der vorbeirauschenden Boliden einzufangen.
Kategorie Bronze
Auf den Bronzetribünen hingegen sitzt man zwar etwas weiter weg vom Renngeschehen, genießt aber dadurch ein größeres Sichtfeld auf die Rennstrecke. Empfehlenswert in dieser Kategorie ist die Tribünen G. Von hier aus lassen sich die ersten Rangeleien, die nach dem Start zu sehen sind wunderbar beobachten. Einziger Nachteil: Es gibt keine Videoleinwände.
Doch egal für welchen Sitzplatz man sich schließlich entscheidet, ein Besuch auf dem Eurospeedway Lausitz ist für jeden Motorsportfan definitiv ein Muss.
Preise für das Wochenendticket auf dem Eurospeedway Lausitz 2011

| Gold + Fahrerlager | 66 Euro |
| Silber | 30 Euro |
| Silber + Fahrerlager | 50 Euro |
| Bronze | 20 Euro |
| Bronze + Fahrerlager | 40 Euro |

