Signalbau in OpenTTD – das zweiseitige Pfadsignal

Eines der derzeit bekanntesten Transportsimulationen ist das, ursprünglich von Chris Sawyer, unter dem Namen Transport Tycoon, entwickelte, Open TTD. Dies liegt aktuell in der Version 1.01 vor und kann als Release Kandidat 2 unter der offiziellen Webseite openttd.org herunter geladen werden.

In diesem Spiel sind extreme Schienennetze plan und durchführbar. Riesige Autobahnen können sich über das gesamte Land erstrecken und nahezu alle Güter können über Luft-, See- und Landweg transportiert werden. Ziel des kleinen Wirtschaftsspiels und der großen Transportsimulation ist entweder die Übernahme aller Firmenrivalen oder die Herrschaft über alle großen Industrie- und Passagierzentren.

Ein weiteres bekanntes Gimmick von Open TTD ist die umfangreiche Möglichkeit, Signal zu bauen und sich so sein Schienennetz perfekt an den eigenen Transportbedarf anzupassen.

Im nachfolgenden Bild sehen Sie das Signalauswahlfenster und ein Standard-Weichen-Dreieck einer doppelgleisigen Strecke. Die Signalanlage wurde so gebaut, dass sich begegnende Züge nicht über ein rotes Signal gegenseitig behindern.

Es wurde dafür nur ein einziger Signaltyp benutzt, um das Wirkprinzip der Signalgebung in Open TTD zu veranschaulichen.

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zweigleisiger Abzweig in Open TTD

Im oberen Bild sieht man, dass an jedem Gleisende vor der Weiche ein sogenanntes Pfadsignal gesetzt wurde. Dies bedeutet, dass ein ankommender Zug bei dem Passieren des Signals seinen Pfad angibt, dann geprüft wird, ob der Weg zum Zielsignal frei ist und schließlich dieses entweder auf Fahrt oder Halt gestellt wird. Daher ist es wichtig, dieses Pfadsignal vor und hinter der Weiche zu platzieren, da die Signale der gleichen Richtung (links, bzw. rechts vom Gleis) als Start und Zielpunkt in Open TTD benutzt werden.

Einen Ausbau könnte das vorliegende Gleisbild über das anbringen von einseitigen Pfadsignalen darstellen. Dann können die Fahrzeuge nur in eine Richtung fahren und Gleisbegegnungen auf der freien Fläche und sogenannte Dead-Lock-Situationen können ausgeschlossen werden. Dafür benutzen Sie statt des im Bild vorgehobenen Signals das rechts danebenstehende mit kleinem Zwerg-Signal am Fuß des Hauptsignals.

Dies ist jedoch von der vorliegenden Gleis- und Planungssituation abhängig, ob ein einseitiges oder zweiseitiges Pfadsignal zum Einsatz kommen soll.

Bisher 4 Kommentare

  • Monti

    Sorry, aber man baut nie Signale so dicht hinter den Abzweig. Wartende Züge würden den Rest der Strecke blockieren und somit die Funktion der Pfadsignale (reibungsloser Fluss) wieder aufheben.

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