
Kopfschmerztabletten
Durch die schnelle und verlässige Wirkung der Tabletten besteht schnell eine Suchtgefahr. Eine überdosierte Einnahme oder der Missbrauch von Kopfschmerztabletten kann zum Auslösen von Kopfschmerzen führen. Langfristig kann auch der Magen-Darm-Trakt, sowie die Nieren geschädigt werden.
Daher Vorsicht bei der Dosierung der Tabletten. Um die Gefahr einer Sucht erst gar nicht ausgesetzt zu werden, gibt es eine Regel, die besagt, dass man höchstens zehn Tage im Monat und drei Tage hintereinander Kopfschmerzen einnehmen sollte. Maximal drei Monate. Wenn eine höhere Dosierung notwendig sein sollte, ist der Gang zum Arzt empfehlenswert.
Gegenmaßnahmen bei Nebenwirkungen
Beim Auftreten von Nebenwirkungen durch die (überdosierte) Einnahme von Kopfschmerztabletten empfiehlt es sich die Anwendung zu stoppen und einen Arzt aufzusuchen. Dieser entscheidet dann über den Schweregrad und die erforderlichen Gegenmaßnahmen bzw. über eine alternative Behandlungsmethode.
Paracetamol
Ähnliche Wirkungsweise wie ASS zeigt der Wirkstoff Paracetamol. Neben der Bekämpfung von Kopfschmerzen wird dieser Wirkstoff auch vor allem zur Behandlung von leichten bis mittleren Schmerzen bzw. Fieber zugelassen. Bei richtiger Dosierung ist dieser Wirkung sehr gut verträglich und hat kaum Nebenwirkungen. Bei Überdosierung kann es jedoch zur Schädigung der Leber kommen. Im Gegensatz zu ASS besitzt Paracetamol keine blutgerinnungshemmende Wirkung, was zur Folge hat, das Nebenwirkungen im Bereich Magen-Darm weniger zu beobachten sind.
Auch Koffein wird zur Linderung von Kopfschmerzen eingesetzt. Es verstärkt die Wirkung von den oben genannten Wirkstoffen. Es soll in Verbindung mit Paracetamol sogar eine 1,3-bis 1,7-fach höhere Wirkstärke besitzen als der reine Wirkstoff.
Acetylsalicylsäure (ASS)
Ein weit verbreiteter Wirkstoff in Kopfschmerztabletten ist Acetylsalicylsäure(ASS). Es wirkt unter anderem schmerzstillend, fiebersenkend bzw. entzündungshemmend und blutgerinnungshemmend. Auch zur Vorbeugung von Herzinfarkten wird ASS eingesetzt. Das Verwenden dieses Wirkstoffes während einer Schwangerschaft sollte nur in geringen Dosierungen verabreicht werden. Bei einer größeren Menge kann es besonders bei älteren Menschen und Kleinkindern zu Schwindel und Ohrklingeln kommen, die schließlich zu einer Vergiftung führen kann.